<ctx:context-object timestamp="2010-01-28T13:02:11Z" xsi:schemaLocation="info:ofi/fmt:xml:xsd:ctx http://www.openurl.info/registry/docs/info:ofi/fmt:xml:xsd:ctx" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XML" xmlns:ctx="info:ofi/fmt:xml:xsd:ctx"><ctx:referent><ctx:identifier>info:oai:orgprints.org:13536</ctx:identifier><ctx:metadata-by-val><ctx:format>info:ofi/fmt:xml:xsd:oai_dc</ctx:format><ctx:metadata><oai_dc:dc xsi:schemaLocation="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/ http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc.xsd" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:oai_dc="http://www.openarchives.org/OAI/2.0/oai_dc/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/">
        <dc:title>Modellvorhaben „Verpflegung in Kindertagesstätten mit Bioprodukten“ (Nachhaltige Steigerung des Einsatzes von nach der EU-Verordnung 2092/91 zertifizierten Ökoprodukten in der Außer-Haus-Verpflegung von Kindern und Jugendlichen)</dc:title>
        <dc:creator>Buley, Marion</dc:creator>
        <dc:creator>Piecha, Torsten</dc:creator>
        <dc:subject> Food security, food quality and human health</dc:subject>
        <dc:description>Ziel: Erhöhung des Anteils von Bioprodukten in der Kitaverpflegung auf 20% durch Erarbeitung und Anwendung von Arbeitsinstrumenten für die Praxis der verschiedenen Verpflegungssysteme: Öko-Speisenplaner, Beschaffungsleitfaden, Basiszutatenliste.&#13;
&#13;
Hypothesen:&#13;
1. Die Einführung von Bioprodukten muß in dem derzeit vorgegebenen Preisrahmen erfolgen, da hier keine/wenig Spielräume bestehen&#13;
2. Bioprodukte können bei bestehendem Preisrahmen bis zu einem gewissen Anteil eingeführt werden, wenn der Fleischanteil reduziert, saisongemäß Gemüse und Obst eingekauft und verstärkt Getreidegerichte angeboten werden&#13;
3. Den Kindertagesstätten/Lieferanten fehlt es häufig an Know-how, wie Ökoprodukte eingesetzt (pfiffige Rezepte) oder auch kosteneffektiv beschafft werden können&#13;
4. Unterschiedliche Strategien müssen für die unterschiedlichen Verpflegungssysteme ausgearbeitet werden (aufgeführt nach Wichtigkeit):&#13;
1) Warmverpflegungssystem (eine Fernküche liefert die Speisen warm an, 52%) &#13;
2) Frischkostsystem (Kita kocht selber; ist immer weniger der Fall, 22%) &#13;
3) Mischsysteme (z.B. TK-Komponenten + selbst zubereiten von Beilagen etc., 16%)&#13;
4) Aufbereitungssystem (gekühlte oder tiefgekühlte Menüs werden in der Kita erwärmt, 8%)&#13;
&#13;
Am einfachsten ist die Einführung von Bioprodukten bei Kitas, die selbst kochen, die drei anderen Verpflegungssysteme sind/werden jedoch immer häufiger aus personal- und kostentechnischen Gründen. Daher müssen auch für diese Varianten Lösungsmöglichkeiten ausgearbeitet werden. &#13;
&#13;
Das Hauptaugenmerk des Modellvorhabens richtete sich in der Praxis auf die selbst kochenden Kitas der Stadt Hanau. Wichtigste Instrumente für die Umstellung waren hier:&#13;
- Rezepte&#13;
- Basiszutatenliste&#13;
- Schulungen&#13;
- Infoaustausch der Beteiligten (Kitaleitungen, Erzieherinnen, Köchinnen)&#13;
&#13;
Ein weiterer Partner, der die Einführung von Bioprodukten erfolgreich gestartet hat, ist die Sodexho Catering &amp; Services GmbH, die als Fernküche Kitas und Schulen beliefert.&#13;
&#13;
Als Konsequenz aus dem Modellvorhaben erarbeitete die Stadt Hanau zusammen mit dem Modellvorhaben ein Ernährungskonzept, das aus folgenden Bausteinen/Instrumenten besteht:&#13;
- Zielformulierungen (Hanauer Ampel)&#13;
- Rezepte&#13;
- Zentrales Speiseplanungs- und Bestellwesen&#13;
- Schulungskonzept&#13;
&#13;
Das zentrale Speiseplanungs- und Bestellkonzept wird mit dem Ökospeisenplaner umgesetzt werden (Datenbank mit jeweils 30 Rezepten für Sommer und Winter, Basiszutaten mit Preisen; Datenbank rechnet Rohstoffpreise pro Gericht aus und ermöglicht nach Anzahl der Portionen die Bestellmengen auszurechnen).&#13;
Dies ist für Herbst 2006 geplant, daher liegen noch keine Ergebnisse dazu vor.&#13;
&#13;
Folgende durch das Modellvorhaben entwickelte Instrumente liegen für die Anwendung in der Praxis vor:&#13;
- Handlungsempfehlungen für eine Umstellung des Verpflegungskonzeptes (berücksichtigt auch die Beschaffung der Produkte)&#13;
- Rezepte&#13;
- Basiszutatenliste&#13;
- Ökospeisenplaner</dc:description>
        <dc:date>2006</dc:date>
        <dc:type>Report</dc:type>
        <dc:type>NonPeerReviewed</dc:type>
        <dc:format>application/pdf</dc:format>
        <dc:identifier>http://orgprints.org/13536/1/13536-03OE206-mop-buley-2006-kitaverpflegung.pdf</dc:identifier>
        <dc:identifier>Buley, Marion and Piecha, Torsten (2006) Modellvorhaben „Verpflegung in Kindertagesstätten mit Bioprodukten“ (Nachhaltige Steigerung des Einsatzes von nach der EU-Verordnung 2092/91 zertifizierten Ökoprodukten in der Außer-Haus-Verpflegung von Kindern und Jugendlichen). [Model project: The use of organic food in German child care institutions.] [ Unpublished, ]</dc:identifier>
        <dc:relation>http://orgprints.org/13536/</dc:relation></oai_dc:dc></ctx:metadata></ctx:metadata-by-val></ctx:referent></ctx:context-object>