<mets:mets OBJID="oai:orgprints.org:1304" LABEL="Eprints Item" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/METS/ http://www.loc.gov/standards/mets/mets.xsd http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-0.xsd" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:mets="http://www.loc.gov/METS/"><mets:metsHdr CREATEDATA="2009-11-22T08:53:44Z"><mets:agent TYPE="ORGANIZATION" ROLE="CUSTODIAN"><mets:name>Organic Eprints</mets:name></mets:agent></mets:metsHdr><mets:dmdSec ID="DMD_oai:orgprints.org:1304_mods"><mets:mdWrap MDTYPE="mods"><mets:xmlData><mods:titleInfo><mods:title>Auswirkungen acker- und pflanzenbaulicher Maßnahmen sowie der Dauer der ökologischen Bewirtschaftung auf die arbuskuläre Mykorrhiza im Ökologischen Landbau</mods:title></mods:titleInfo><mods:name type="personal"><mods:namePart type="given">Manfred</mods:namePart><mods:namePart type="family">Gollner</mods:namePart><mods:role><mods:roleTerm type="text">author</mods:roleTerm></mods:role></mods:name><mods:abstract>Als AM (arbuskuläre Mykorrhiza) bezeichnet man eine Symbiose zwischen Bodenpilzen der Ordnung der Glomales und Gefäßpflanzen (Cormobionta). Mehr als 80% aller landwirtschaftlichen Kulturpflanzen bilden eine AM aus. Nur Vertreter der landwirtschaftlich relevanten Pflanzenfamilien der Kreuzblütler (Brassicaceae) und Gänsefußgewächse (Chenopodiaceae) bilden keine AM aus.&#13;
Der Ökologische Landbau (ÖL) lässt aufgrund der spezifischen Fruchtfolgen, Dünge- und Bodenbearbeitungsmaßnahmen sowie den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ein höheres Besiedelungspotenzial der Böden durch AMP und einen höheren MBG der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen erwarten.&#13;
Während die Förderung des Edaphon im allgemeinen durch Anbaumaßnahmen im ÖL im Vergleich zum konventionellen Landbau nachgewiesen sind, liegen bisher keine Untersuchungen über die Auswirkungen spezifischer Anbaumaßnahmen auf die AM im ÖL vor.&#13;
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Ziel dieser Arbeit war daher die Untersuchung der Auswirkungen unterschiedlicher ackerbaulicher und pflanzenbaulicher Maßnahmen (Fruchtfolge, Düngung, Bodenbearbeitung) im ÖL sowie der Dauer der Ökologischen Bewirtschaftung auf den MBG von Getreide (v.a. Winterweizen).&#13;
Folgende landwirtschaftliche Kulturmaßnahmen zeigten eine signifikante Erhöhung des MBG der Wurzeln der untersuchten landwirtschaftlichen Kulturpflanzen:&#13;
+ ein hoher Anteil an Leguminosen in der Vorfrucht sowie in der Fruchtfolge,&#13;
+ ein hoher Bodenbedeckungsgrad,&#13;
+ die Vermeidung von Schwarzbrache,&#13;
+ die Düngung mit Stallmist (Stallmistkompost oder Rottemist statt Gülle) sowie&#13;
+ eine nichtwendende, lockernde Bodenbearbeitung statt wendender Bodenbearbeitung (Grubber statt Pflug).&#13;
&#13;
Zur Erhaltung eines hohen Kolonisationspotentials durch AMP sollte nach einer nichtmykotrophen immer eine mykotrophe Kulturpflanze in der Fruchtfolge stehen. Eine gut ausgeprägte AM dient der Erhöhung der P-Aufnahme des Phytosymbionten, der Erhöhung der Widerstandskraft gegenüber Wurzelpathogenen sowie der Erhöhung der Resistenz gegenüber abiotischen Stressfaktoren in landwirtschaftlichen Produktionssystemen. Die Förderung der AM kann dadurch zur Optimierung des Pflanzenwachstums und zur Sicherung der Erträge beitragen.&#13;
Um die Leistungsfähigkeit der Symbiose zwischen den landwirtschaftlichen Kulturpflanzen und den autochthonen AMP am Standort optimal zu fördern, sind die oben genannten landwirtschaftlichen Kulturmaßnahmen einzuhalten. Für ein weiteres Verständnis der Auswirkungen acker- und pflanzenbaulicher Kulturmaßnahmen auf die AM sind die Untersuchungen auf weitere Kulturarten und im ÖL zugelassene Dünge- und Pflanzenschutzmittel auszudehnen. Um detailliertere Aussagen zu den Auswirkungen der Fruchtfolgegestaltung auf die AM tätigen zu können, wäre eine längere Untersuchungsdauer (mindestens zwei ganze Rotationen) erforderlich, um v.a. unterschiedliche Witterungsbedingungen in den Versuchsjahren in der Interpretation berücksichtigen zu können. Weiters müssten zur Abdeckung der Breite der offenen Fragen in der landwirtschaftlichen Praxis mehrere unterschiedliche Fruchtfolgen in unterschiedlichen Klimaräumen in die Untersuchung einbezogen werden. Diese Anforderungen können jedoch im Rahmen einer Dissertation durch die zeitliche Einschränkung und der begrenzten Arbeitsressourcen nicht erfüllt werden. Die vorliegenden Ergebnisse stellen somit den Status quo der AM dar. Neben der Ausbildung einer effizienten AM spielen auch andere Faktoren wie die Versorgung mit Stickstoff und Wasser in der Er-tragsbildung und dem Proteingehalt im Korn von Getreide eine bedeutende Rolle. Zur Auswirkung der unterschiedlichen Dauer der Ökologischen Bewirtschaftung auf die AM liegen zur Zeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.&#13;
&#13;
In der Zukunft wird eine Verringerung des Eintrages an Agrochemikalien in die Kulturlandschaften im Mittelpunkt des öffentlichen Interesse stehen, dabei muss der Bedeutung der AM als wichtige Komponente einer nachhaltigen Landwirtschaft eine höhere Aufmerksamkeit gewidmet werden.</mods:abstract><mods:classification authority="lcc">    Soil quality</mods:classification><mods:classification authority="lcc"> Soil tillage</mods:classification><mods:classification authority="lcc">   Soil biology</mods:classification><mods:classification authority="lcc"> Cereals, pulses and oilseeds</mods:classification><mods:originInfo><mods:dateIssued encoding="iso8061">2003-04</mods:dateIssued></mods:originInfo><mods:originInfo><mods:publisher>Universität für Bodenkultur, Wien;Institut für Ökologischen Landbau</mods:publisher></mods:originInfo><mods:genre>Thesis</mods:genre></mets:xmlData></mets:mdWrap></mets:dmdSec><mets:amdSec ID="TMD_oai:orgprints.org:1304"><mets:rightsMD ID="rights_oai:orgprints.org:1304_mods"><mets:mdWrap MDTYPE="mods"><mets:xmlData><mods:useAndReproduction>
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