@misc{orgprints12951, title = {Anwendung nat\"urlich vorkommender Gegenspieler der Kohlmottenschildlaus (KMSL) in Kohlgem\"use im kombinierten Einsatz mit Kulturschutznetzen}, keywords = {Aleyrodes proletella; Kohlmottenschildlaus; Wei?e Fliege; Kulturschutznetz; Kohl; Parasitoid; N?tzling; biologischer Pflanzenschutz; Encarsia; white fly; cabbage; biological plant protection; predator}, url = {http://orgprints.org/12951/}, abstract = {Die Kohlmottenschildlaus Aleyrodes proletella [Hom., Aleyrodidae] hat sich zunehmend zu einem Qualit?tssch?dling im ?kologischen Kohlanbau entwickelt. Insbesondere der Anbau von Rosen- und Gr?nkohl in Nordhessen und Niedersachsen ist betroffen. Wie die Praxiserfahrung und zuvorige Versuche zeigten, reicht die Abdeckung der Pflanzen mit Kulturschutznetzen als alleinige Regulierungsma?nahme nicht aus. Im Projekt soll eine praxistaugliche Regulierungsstrategie f?r die Kohlmottenschildlaus (Aleyrodes proletella, [Hom., Aleyrodidae]), (KMSL) in ?kologischem Rosenkohl erarbeitet werden. Hierbei kommt der Einsatz von Kulturschutznetzen (0,8x0,8mm) in Kombination mit zwei aussichtsreichen nat?rlichen Gegenspielern (Encarsia tricolor, Clitostethus arcuatus) unter praxisnahen Bedingungen im Parzellenversuch zur Anwendung. Neben der Erhebung von pflanzenbaulichen Parametern (Standfestigkeit, Entwicklung, Ertrag und Ertragsausf?lle) erfolgt eine begleitende Erfassung des Parasitierungs- und Pr?dationsverlaufes der eingesetzten Gegenspieler im Feld und unter kontrollierten Bedingungen. Diese hat zum Ziel, Ansatzpunkte zur Wirkungsverbesserung (z.B. Einsatzzeitpunkt, Menge der Gegenspieler) zu optimieren und auf das Befallsgeschehen abzustimmen. Ein weiterer Versuch vergleicht die Netzabdeckung in Kombination mit zwei verschiedenen Methoden der Beikrautregulierung (mechanisch versus Mulchfolie). Durch die Anwendung von biologisch abbaubaren Mulchfolien wird eine Optimierung der Barrierewirkung der Netze und somit ein geringerer KMSL-Befall erwartet, da die Abdeckung zeitlich ununterbrochen erfolgt. Das Projekt wird begleitet von Befallserhebungen auf Praxisbetrieben sowie Ma?nahmen zum Wissenstransfer, um die Forschungsergebnisse an die Praxis weiterzugeben.} }