<mets:mets OBJID="oai:orgprints.org:1261" LABEL="Eprints Item" xsi:schemaLocation="http://www.loc.gov/METS/ http://www.loc.gov/standards/mets/mets.xsd http://www.loc.gov/mods/v3 http://www.loc.gov/standards/mods/v3/mods-3-0.xsd" xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xmlns:mods="http://www.loc.gov/mods/v3" xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink" xmlns:mets="http://www.loc.gov/METS/"><mets:metsHdr CREATEDATA="2009-11-28T00:30:39Z"><mets:agent TYPE="ORGANIZATION" ROLE="CUSTODIAN"><mets:name>Organic Eprints</mets:name></mets:agent></mets:metsHdr><mets:dmdSec ID="DMD_oai:orgprints.org:1261_mods"><mets:mdWrap MDTYPE="mods"><mets:xmlData><mods:titleInfo><mods:title>Von der Agrarwende zur Konsumwende? Eine Untersuchung der Effekte der Agrarwende für die Verbreitung nachhaltiger Ernährungsmuster entlang der Akteurskette vom Produzenten bis zum Konsumenten</mods:title></mods:titleInfo><mods:abstract>Das Projekt untersucht, inwieweit die Agrarwende von einer entsprechenden Veränderung des Ernährungsverhaltens der Konsumenten gestützt wird, welche Falktoren diesen Zusammenhang beeinflussen und wie er optimiert werden kann.&#13;
&#13;
Zu diesem Zwecke untersucht es die Effekte der im Rahmen der Agrarwende ergriffenen Maßnahmen entlang der Akteurskette (Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Ernährungsberatung, Verbraucher), bewertet sie unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und erarbeitet entsprechende Gestaltungsempfehlungen zur Überwindung der identifizierten Hemmnisse.&#13;
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Empirisch stützt das Projekt auf regionale und großstädtische Fallstudien sowie auf bundesweite Erhebungen. Organisatorisch wird es durch fünf akteursspezifische Teilprojekte, vier Querschnittsdimensionen (theoretisches Rahmenkonzept, regional spezifizierte Kriterien nachhaltigen Konsums, Brückenkonzepte auf der Akteursebene, Genderaspekte im Feld der Agrar- und Konsumwende) und sieben Integrationsworkshops verzahnt.&#13;
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TEILPROJEKTE&#13;
Teilprojekt 1: Erzeugung&#13;
Bewertungskriterien und Entwicklungsszenarien für eine nachhaltige Nahrungserzeugung - regionale Fallstudien&#13;
Anhand der zwei Kontrastregionen Mecklenburg-Vorpommern und Großraum &#13;
München-Niederbayern werden mittels Erzeugerbefragungen und Betriebsanalysen (Öko-, Umsteller- und konventionelle Betriebe) regionalspezifische Entwicklungsszenarien für nachhaltige Produktionsweisen herausgearbeitet.&#13;
&#13;
Teilprojekt 2: Verarbeitung und Handel&#13;
Nachhaltige Agrarpolitik und Unternehmensstrategien: zur Rezeption politischer Steuerungsimpulse auf betriebswirtschaftlicher Ebene&#13;
Zentrale Fragestellung ist die Wahrnehmung der Agrarwende durch Verarbeitungs- und Handelsunternehmen und die daraus resultierenden Marketingstrategien. &#13;
Ziel ist es, durch Identifikation von Einflussfaktoren auf die jeweilige Strategiewahl der Unternehmen aufzuzeigen, welche Einflussmöglichkeiten- und Steuerungsmechanismen bestehen, um zu einer Ausweitung der Konsumwende beizutragen.&#13;
&#13;
Teilprojekt 3: Ernährungsökologische Bewertung &#13;
Ernährungsökologische Bewertung stark verarbeiteter Öko-Lebensmittel (Öko-Convenience-Produkte)&#13;
In diesem Teilprojekt wird eine ernährungsökologische Analyse und Bewertung der prognostizierten zunehmenden Lebensmittelverarbeitung von Öko-Produkten durchgeführt. Dabei werden gesundheitliche, ökologsche, soziale und ökonomische Kriterien der Nachhaltigkeit zugrunde gelegt.&#13;
&#13;
Teilprojekt 4: Ernährungsberatung&#13;
Innovative Ansätze für die ernährungsbezogene Verbraucherberatung&#13;
Ausgehend von einer Analyse der Ist-Situation werden Handlungsoptionen für die Verbraucherberatung entwickelt, um eine nachhaltige Ernährungsweise in der Bevölkerung zu fördern. Dabei stehen insbesondere innovative, zielgruppengerechte Wege der Verbraucheransprache im Vordergrund.&#13;
&#13;
Teilprojekt 5: VerbraucherInnen&#13;
Agrarwende und neue Ernährungsmuster. "Karrieren" nach-haltigen Konsums - lokale Fallstudien&#13;
Im Zentrum der Analyse stehen Veränderungspotenziale des Ernährungsverhaltens auf Verbraucherseite, wie sie sich im Zuge der Agrarwende herauskristallisieren. Die Identifizierung von typischen "nachhaltigen Ernährungskarrieren" soll die Möglichkeiten bieten, Anknüpfungspunkte und Optimierungs-strategien für eine Konsumwende zu entwickeln.&#13;
&#13;
QUERSCHNITTSDIMENSIONEN&#13;
Querschnittsdimension 1&#13;
Weiterentwicklung des sozial-ökologischen Rahmen-konzepts mithilfe der Akteur-Netzwerk-Theorie &#13;
Mithilfe der Akteur-Netzwerk-Theorie werden die im Rahmen der Agrarwende stattfindenden Transformationen bestehender Akteurskonstellationen analysiert. Damit wird zugleich eine konzeptionelle Vertiefung des Rahmenkonzepts der sozial-ökologischen Forschung angestrebt.&#13;
&#13;
Querschnittsdimension 2&#13;
Entwicklung integrativer, regional spezifizierter &#13;
Bewertungskriterien nachhaltigen Konsums&#13;
Die quantitative Ausweitung des Ökolandbaus oder auch die regionale Vermarktung sind nicht per se schon nachhaltig. Es bedarf vielmehr einer regional differenzierten Analyse, um entsprechende Nachhaltigkeitskriterien zu entwickeln. Das geschieht parallel zum Fortgang des Projekts durch die Verknüpfung verschiedener fachlicher Perspektiven und Teil-ergebnisse.&#13;
&#13;
Querschnittsdimension 3&#13;
„Brückenkonzepte“ zwischen den einzelnen &#13;
Akteursgruppen&#13;
Hier steht die Analyse von alltagsweltlichen Brückenkonzepten, d. h. von Begriffen, Metaphern, Symbolen und Bildern im Vordergrund, die die Kommunikation zwischen den Akteursgruppen steuern. Ausgangspunkt ist die These, dass die intendierte Agrarwende nur dann durch eine Konsumwende gestützt wird, wenn sich auch neue Brückenkonzepte einer nachhaltigen Produktionsform von Lebensmitteln durchsetzen.&#13;
&#13;
Querschnittsdimension 4&#13;
Geschlechterverhältnisse, Agrar- und Konsumwende&#13;
Es werden die zugrunde liegenden Geschlechterverhältnisse untersucht, welche die Chancen mitbestimmen, von der politisch initiierten „Agrarwende“ zu einer auch kulturellen „Konsumwende“ zu gelangen. So treten Frauen an allen Punkten der Akteurskette in spezifischer Weise als kompetente Entscheiderinnen auf. Gleichzeitig schlagen sich Veränderungen der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte immer auch in den Geschlechterverhältnissen nieder.&#13;
&#13;
</mods:abstract><mods:classification authority="lcc"> Policy environments and social economy</mods:classification><mods:classification authority="lcc"> Markets and trade</mods:classification><mods:classification authority="lcc"> Processing, packaging and transportation</mods:classification><mods:classification authority="lcc">Consumer issues</mods:classification><mods:originInfo><mods:dateIssued encoding="iso8061">2003</mods:dateIssued></mods:originInfo><mods:genre>Project description</mods:genre></mets:xmlData></mets:mdWrap></mets:dmdSec><mets:amdSec ID="TMD_oai:orgprints.org:1261"><mets:rightsMD ID="rights_oai:orgprints.org:1261_mods"><mets:mdWrap MDTYPE="mods"><mets:xmlData><mods:useAndReproduction>
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