%A Lars Huber %A Matthias Porten %A Ernst R?hl %A Gerhard Eisenbeis %T Evaluierung von M?glichkeiten zur biologischen Kontrolle der Reblaus durch den entomophagen Pilz Metarhizium anisopliae im ?kologischen Weinbau %X Seit einigen Jahren werden weltweit erneut R?ckgangserscheinungen in Rebanlagen beobachtet, die auf Reblausbefall zur?ckgef?hrt werden. Reblausbefall an Wurzeln von Unterlagsreben kann zu vorzeitigem Blattfall, reduziertem Triebwachstum, Ertrags- und Qualit?tsverlusten bis hin zum Absterben der Rebst?cke f?hren. Derzeit sind keine chemischen oder biologischen Pflanzenschutzmittel zur Reblauskontrolle verf?gbar. Allerdings wurden in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung biologischer Sch?dlingskontrollorganismen erzielt. Innerhalb dieses Projektes wurden in einem Freilandversuch auf einer organisch bewirtschafteten Versuchsfl?che die Effektivit?t, die Bodenpersistenz und die Einfl?sse auf Non-target-Organismen von Metarhizium anisopliae untersucht. Hierbei wurden die mit Metarhizium behandelte Versuchsparzellen mit unbehandel-ten bzw. mit steriler Gerste behandelten Parzellen verglichen. Die Befallsh?ufigkeit (Porten & Huber 2003) der Rebst?cke mit Reblaus war dabei auf den mit Metarhizium behandelten Parzellen im Bereich der Fahrgasse signifikant geringer. Auch die Befallsintensit?t war signifikant reduziert. Zwei Monate nach der Applikation wurden f?r eine biologische Sch?dlingsbek?mpfung ausreichende Dichten im Bereich der Fahrgasse festgestellt. F?nf Monate nach der Applikation wurden erh?hte Metarhizium-Dichten auch im Unterstockbereich auf den behandelten Parzellen gemessen. Bei den durchgef?hrten Non-target-Untersuchungen konnten im Versuchsvarianten-vergleich keine signifikanten ?nderungen der Abundanz oder der Diversit?t bei Bodeninvertebraten (Ordungen Edaphon gesamt, Collembolen-, Carabiden- und Regenwurmarten) festgestellt werden. Auch bei den untersuchten konspezifischen Pilzz?nosen wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den Versuchsvarianten festgestellt. Bei den oenologische Begeituntersuchungen (Ertrag, Beerengewicht, ?BRIX, Most-pH) zeigten sich ebenfalls keine Unterschiede zwischen den untersuchten Versuchsvarianten. %D 2007 %K B?L, BOEL, FKZ 03OE001, ?kologischer Weinbau, Reblaus, Pflanzenschutzmittel, Sch?dlingskontrollmechanismen, Non-target-Organismen %I Forschungsanstalt Geisenheim %L orgprints11146