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Das Ökoprüfzeichen. Warum war eine erfolgreiche Einführung nicht möglich?

Zenner, Silvia and Wirthgen, Bernd (2002) Das Ökoprüfzeichen. Warum war eine erfolgreiche Einführung nicht möglich? [The Öko-Prüfzeichen (organic quality mark). Why was the implementation not successful?] Berichte über Landwirtschaft - Zeitschrift für Agrarpolitik und Landwirtschaft, 80 (1), pp. 5-39.

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Summary

Zusammenfassung:
Die unzureichende Erreichbarkeit von ökologisch erzeugten Produkten stellt für interessierte Verbraucher eine Kaufbarriere dar. Aus diesem Grund wurde ein einheitliches Öko-Prüfzeichen (ÖPZ) zur Markierung von Öko-Produkten eingeführt. Bei potenziellen Zeichennutzern stößt das Zeichen allerdings auf nur mäßige Akzeptanz, Ziel der Untersuchung war es daher, die Ursachen für die geringe Nutzung des ÖPZs in Industrie und Handel zu analysieren. Den Ergebnissen zufolge ist eine erfolgreiche Einführung des Öko-Prüfzeichens nicht zu erwarten. Gründe hierfür sind in den zu Grunde liegenden Vergabemodalitäten zu suchen, so insbesondere in der Anbindung an die AGÖL-Rahmenrichtlinien und in der Höhe der Lizenzgebühren. Darüber hinaus kann der unzulängliche Bekanntheitsgrad des Zeichens beim Endverbraucher als weitere Ursache genannt werden. Ob die Einführung eines neuen staatlichen bio-Siegels erfolgeicher sein wird, bleibt abzuwarten.
Aufgrund der im Vergleich zum ÖPZ veränderten Vergabekriterien und ersten positiven Meinungsäußerungen der Akteure, stehen die Zeichen für das neue Bio-Siegel allerdings auf grün.
(ZENNER, S. und B. WIRTHGEN (2002): Das Öko-Prüfzeichen - Warum war eine erfolgeiche Einführung nicht möglich? In: Berichte über Landwirtschaft. Bd. 80 (1), Münster-Hiltrup, S. 5 – 39)

Summary translation

summary:
The inadequate recognisability of organic products presents a purchase barrier for interested consumers. For this reason a common organic label (ÖPZ) was introduces to the market. However, the label has so far achieved only moderate acceptance. The aim of this research project has been to analyze the reasons for the low use of the ÖPZs in industry and trade. According to the results, a successful introduction of the common organic label is not to be expected under the given circumstances: for example, the overall AGÖL-policy and the amount that has to be paid in royalities. The inadequate degree of familiarity of the organic label to the consumers in another reason. If the new organic label by the state will be much more successful remains to be seen.

EPrint Type:Journal paper
Keywords:Zertifizierung, Öko-Prüfzeichen,
Subjects: Values, standards and certification
Knowledge management > Research methodology and philosophy > Specific methods > Surveys and statistics
Research affiliation: Germany > University of Kassel > Department of Agricultural- and Food Marketing
Deposited By: Zenner, Silvia
ID Code:925
Deposited On:23 Jul 2003
Last Modified:08 Jul 2010 11:18
Document Language:German - Deutsch
Status:Published
Refereed:Peer-reviewed and accepted
Additional Publishing Information:Dies ist eine Kurzfassung der Studie mit Namen "die Akzeptanz des Öko-Prüfzeichens aus Sicht der Nutzer und ausgewählter Nicht-Nutzer. Eine Situationsanalyse, von S. Zenner und B. Wirthgen, Arbeitsberichte zur Angewandten Agrarökonomie Nr. 23, des Fachbereichs 11 der Universität Kassel, Witzenhausen.
In dieser Datenbank unter www.orgprints.org/00000926.html

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