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Kalkulation der N-Düngung im ökologischen Gemüsebau

Laber, Hermann (2002) Kalkulation der N-Düngung im ökologischen Gemüsebau. [Calculating nitrogen fertilisation in organic vegetable growing.] Schriftenreihe der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft, no. 6. Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft.

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Online at: http://www.smul.sachsen.de/lfl/publikationen/jsp/inhalt.jsp?seite=detail&pub_id=82&count=10&navi=99&sort=TITEL&anz=10&sqla=ok&sqlb=ok&von=&suche=T

Summary

Ausgehend von Literaturdaten wurde für den ökologischen Gemüsebau ein Kalkulationsschema zur Berechnung des N-Angebots zusammengestellt, das die für dieses Anbausystem so wesentlichen N-Quellen Gründüngung sowie Wirtschafts- und organische Handelsdünger detaillierter als bisher verfügbare Kalkulationsmodelle einbezieht. Für alle Umsetzungsprozesse wurden vereinfachend gleichmäßige Mineralisationsraten angenommen. Unter kühlen Bodenbedingungen (März und April bzw. September und Oktober) geht das Modell von einer Halbierung der Umsatzraten aus.
Zur Evaluierung dieses Kalkulationsschemas wurden in den Jahren 1998 bis 2001 Versuche mit Spinat sowie Weißkohl, Blumenkohl und Brokkoli (2´) angelegt. Dabei wurde das N-Angebot durch unterschiedliche Gründüngungen und differenzierte Mengen an Wirtschafts- (bis 300 kg Nges/ha) bzw. organischen Handelsdüngern (bis 200 kg Nges/ha) verändert.
Die Spinaterträge variierten um bis zu 240 %, die Kohlerträge um bis zu 450 %. Bei den Kohlversuchen zeigten sich zumeist sehr enge Beziehungen zwischen dem kalkulierten N-Angebot und dem realisierten Ertrag. Auch beim Spinat zeichnete sich eine gute Beschreibung der relativen Ertragswirksamkeit der verschiedenen Düngemittel ab. Die bei diesen Versuchen aber insbesondere variierten Gründüngungs-Vorkulturen konnten teilweise nur sehr unbefriedigend in ihrer Wirkung beschrieben werden. Bei einer in Brokkoli durchgeführten Bestandesanalyse zeigte sich, dass die absolute Höhe des kalkulierten N-Angebotes relativ gut der Summe aus N-Aufwuchs und Nmin-Rest entsprach. Die N-Nachlieferung aus dem Humus lag aber deutlich über, die N-Freisetzung aus den Düngemitteln deutlich unter dem Kalkulationsansatz. Dagegen wurde beim Spinatversuch 2001 die Höhe der N-Nachlieferung (Humus) und die N-Freisetzung aus Gülle und Haarmehl-Pellets relativ exakt prognostiziert. Die N-Freisetzung aus den verschiedenen Gründüngungen wurde deutlich überschätzt.


EPrint Type:Report
Keywords:Stickstoffdüngung, Nmin, Düngungskalkulation, Stickstoffangebot
Subjects: Soil > Nutrient turnover
Crop husbandry > Production systems > Vegetables
Crop husbandry > Composting and manuring
Research affiliation: Germany > Federal States > Saxonia > State Ministry of the Environment and Agriculture
Related Links:http://www.smul.sachsen.de/de/wu/Landwirtschaft/lfl/fachinformationen/oeko_landbau/index_oeko_landbau.html
Deposited By: Laber, Dr. Hermann
ID Code:865
Deposited On:29 Aug 2003
Last Modified:12 Apr 2010 07:27
Document Language:German - Deutsch
Status:Published
Refereed:Not peer-reviewed
Additional Publishing Information:Kostenloser Download des Volltextes unter http://www.smul.sachsen.de/lfl/publikationen/jsp/inhalt.jsp?seite=detail&pub_id=82&count=10&navi=99&sort=TITEL&anz=10&sqla=ok&sqlb=ok&von=&suche=T

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