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Ganzheitlichkeit in der Lebensmittelmittelforschung

Rahmann, Gerold; Meier-Ploeger, Angelika; Beck, Alexander; Hagel, Ingo; Hoffmann, Manfred; Strube, Jürgen and Stolz, Peter (2003) Ganzheitlichkeit in der Lebensmittelmittelforschung. [Holistic approach in food quality research.] In: Tauscher, Bernhard; Brack, Günther; Flachowsky, Gerhard; Henning, Martina; Köpke, Ulrich; Meier-Ploeger, Angelika; Münzing, Klaus; Niggli, Urs; Rahmann, Gerold; Willhöft, Corinna and Mayer-Miebach, Esther (Eds.) Anhang 4 in: Bewertung von Lebensmitteln verschiedener Produktionsverfahren, Statusbericht 2003. Senatsarbeitsgruppe "Qualitative Bewertung von Lebensmitteln aus alternativer und konventioneller Produktion". [In Press]

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160Kb

Summary

Ein Grund für die bislang schwierige bis unmögliche anbauspezifische Zuordnung frischer oder verarbeiteter landwirtschaftlicher Erzeugnisse besteht nach Ansicht von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus privaten und staatlichen Forschungseinrichtungen des Öko-landbaus in der Art der angewendeten analytischen Methoden zur Qualitätsbewertung. Wäh-rend fast alle gängigen chemisch-analytischen Methoden für eine Differenzierung offensicht-lich nicht genügen, scheinen verschiedene, gegenwärtig jedoch naturwissenschaftlich nicht anerkannte, komplementäre Analysenmethoden eine Unterscheidung treffen zu können. Diese schreiben der Lebensmittelstruktur, äußerer Form, Formerhalt und innerer Formation als Qua-litätskriterium eine besondere Bedeutung zu und können so zwischen verschiedenen Produk-tionsverfahren, Sorten, Verarbeitungsgraden u.a. unterscheiden.
Die komplementären Methoden sind jedoch im Hinblick auf ihre Spezifität zur Unterschei-dung der Produktionsverfahren, Vergleichbarkeit, Präzision, Robustheit noch umfassend zu validieren. Obwohl die komplementären Methoden auch nach dieser Validierung nicht notwendigerweise Aussagen über die Qualität der Lebensmittel aus unterschiedlichen Produktionsverfahren zulassen, ist die Möglichkeit der Unterscheidung von konventionell erzeugten Lebensmitteln und Bio-Lebensmitteln gleichwohl von hohem Interesse. Die SAG empfiehlt daher ausdrücklich die Validierung der beschriebenen ganzheitlichen Methoden auf naturwissenschaftlich-statistischer Grundlage zu komplementären Methoden der Qualitätserfassung.


EPrint Type:Report chapter
Keywords:Ganzheitlichkeit, Lebensmittel, Lebensmittelforschung, analytisch, ganzheitlich, Lebensmittelqualität, Qualität
Subjects: Food systems > Food security, food quality and human health
Research affiliation: Germany > Federal Research Institute for Rural Areas, Forestry and Fisheries - VTI > Institute of Organic Farming - OEL
Germany > University of Kassel > Department Organic Food Quality and Food Culture
Germany > Institute for Biodynamic Research - IBDF > Food Quality
Related Links:http://www.orgprints.org/00000754/, http://www.bmvel-forschung.de/themen/download/tdm200306_bericht_030515.pdf
Deposited By: Rahmann, Prof. Dr. Gerold
ID Code:755
Deposited On:23 Jun 2003
Last Modified:12 Apr 2010 07:27
Document Language:German - Deutsch
Status:In Press
Refereed:Not peer-reviewed

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