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Herausforderungen für den Wissenstransfer in der Schweiz

Alfoeldi, Thomas; Weidmann, Gilles; Schmid, Otto und Niggli, Urs (2003) Herausforderungen für den Wissenstransfer in der Schweiz. [Challenges for the transfer of knowledge: The situation in Switzerland.] 7. Wissenschaftstagung zum Ökologischen Landbau, Wien, 23.-26.02.2003. In: Beiträge zur 7. Wissenschaftstagung zum Ökologischen Landbau - Ökologischer Landbau der Zukunft, pp. 439-442.

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Kurzfassung

Wie in den Bereichen der Produktion auf den Betrieben und der Forschung wird an
den Biolandbau der Anspruch gestellt, dass der Wissenstransfer nicht nach den topdown Modell (Technologietransfer) wie in der konventionellen Landwirtschaft üblich erfolgen solle, sondern sich über ein Wissenssystem entwickelt, das alle Akteure
einbezieht. Weil die Zahl der Akteure innerhalb der Bioszene stark zugenommen hat,
wird es immer schwieriger, diesen Anspruch zu erfüllen. Aus unserer Sicht ist in vielen
Fällen eine rasche Informationsvermittlung sinnvoll und entspricht dem Bedarf der
Biobetriebe (z.B. Adresslisten, verschiedene Betriebsmittellisten, Richtlinienänderungen). Für diese Art der Informationsvermittlung sind die neuen Medien (Internet und CDs) besonders gut geeignet. Eine verstärkte internationale Zusammenarbeit könnte
zudem zu einer besseren Nutzung der knappen finanziellen Ressourcen führen.
Gleichzeitig ist es für die Weiterentwicklung des Biolandbaus wichtig, umfassende
Wissenssysteme unter Einbezug aller Beteiligten zu fördern. Konkret bedeutet dies,
dass Praktiker zukünftig sowohl in Forschungsprojekte als auch bei der Erarbeitung
von Beratungsunterlagen noch stärker eingebunden werden sollten.

Englische Kurzfassung

Organic farming is based on holistic approaches. This is not limited to organic production on the farm level, but applies just as much to organic research and knowledge transfer. It is also often said that in organic farming the transfer of knowledge should not follow a top-down model like that in conventional farming (technology transfer), but should develop more as a knowledge system which includes all participants equally (ecological knowledge system). This system contains elements such as multidisciplinarity, system thinking, strong integration of farmers’ experience, and on-farm research.
In this paper, we demonstrate for the case of Switzerland that, because the number of institutions producing and disseminating knowledge is growing, it is becoming increasingly difficult to meet these aspirations. (We also show that this was not even fully achieved in the pioneering stages of organic farming.) Today, very often, information is simply transferred to organic farmers. In many cases, this does indeed make sense and is needed by the farmers (e.g. input lists or information on changes in regulations). However, it is crucial to the future of organic farming to promote comprehensive, participatory knowledge systems. This paper illustrates, taking the example of organic fruit growing, how farmers can both be integrated into research activities and involved in the production of information material.

Art des Eintrags:Konferenz- oder Workshop-Beitrag (Vortrag)
Schlagwörter:Wissenstransfer, Informationsmanagement
Themengebiete:Wissensmanagement > Forschungsmethodik und -philosophie > Forschungskommunikation und -qualität
Land/Organisation/Projekt: Schweiz > FiBL > Beratung
Schweiz > FiBL > Kommunikation
Eingestellt von:Alfoeldi, Thomas
ID-Code:525
Eingestellt am:14 Okt 2003
Letzte Änderung:20 Aug 2009 16:18
Dokumentensprache:Deutsch
Veröffentlichungsstatus:Veröffentlicht
Status wissenschaftlicher Begutachtung:Nicht wissenschaftlich begutachtet
Ergänzende Informationen:Der Tagungsband der 7. Wissenschaftstagung (Freyer, Bernhard, Ed. (2003) Beiträge zur 7. Wissenschaftstagung zum ökologischen Landbau: Ökologischer Landbau der Zukunft. Universität für Bodenkultur Wien - Institut für ökologischen Landbau.) kann unter folgender Adresse bezogen werden: Frau Sandra Donner, Institut für Ökologischen Landbau, Universität für Bodenkultur Wien, Gregor Mendel Strasse 33, A-1180 Wien, Fax: +43 (0)1 47654-3792 sandra.donner@boku.ac.at.

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