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Alternative Behandlungsverfahren für die Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel sowie des Schneeschimmels, des Stinkbrandes und der partiellen Taubährigkeit bei Weizen

{Project} Alternative Behandlungsverfahren für die Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel sowie des Schneeschimmels, des Stinkbrandes und der partiellen Taubährigkeit bei Weizen. [Antifungal products for organic farming against potato late blight (Phytophthora infestans) the common bunt (Tilletia caries) and the snow mould (Microdochium nivale) of wheat.] Runs 2003 - 2007. Project Leader(s): Forrer, Hans-Rudolf, Agroscope FAL Reckenholz, Swiss Federal Research Station for Agroecology and Agriculture, CH-8046 Zurich, E-mail: info@fal.admin.ch.

[img] PDF
47Kb

Online at: http://www.aramis.admin.ch/Default.aspx?page=Texte&projectid=16024

Summary

Pflanzenkrankheiten können mit der Verwendung von gesundem Saat- und Pflanzgut, der Einhaltung einer Fruchtfolge und dem Anbau von wenig anfälligen Sorten, reguliert werden. Für die Erreger der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel (Phytophthora infestans; PI), des Stinkbrandes von Weizen (Tilletia caries; TC) und des Schneeschimmels (Microdochium nivale; MN) trifft dies nur beschränkt zu: MN ist der wichtigste Erreger auf Getreidesaatgut. Er wird durch die Anbautechnik wenig beeinflusst. Der Stinkbrand wurde bisher durch eine beinahe 100%ige chemische Beizung des Saatguts gut kontrolliert, er kann sich jedoch mit der vermehrten Verwendung von ungebeiztem Saatgut wieder leicht ausbreiten. Fusarium graminearum (FG) tritt speziell bei bodenschonendem Anbau vermehrt auf. PI hat ein enormes Vermehrungspotential und ist weltweit der gefürchtetste Krankheitserreger. Nicht kontrollierbare TC und PI-Befälle sind nicht nur für den Bio-Landbau von Bedeutung, sie stellen auch eine erhebliche Gefahr für die IP-Produktion dar und können dort zu erhöhten Pestizideinsätzen und Ernteverlusten führen. Um Kalamitäten mit Getreide-Samenkrankheiten im Bio-Anbau vorzubeugen und die ökologisch bedenklichen Kupferpräparate, ersetzen zu können, prüfen wir Pflanzenbehandlungsmittel auf der Basis von Pflanzenstärkungsmitteln, von Heilkräutern und Organismen. Für die Entwicklung praxisreifer Alternativen mit Biosicherheits- und Ökotox-Abklärungen muss mit 8-10 Jahren oder mehr gerechnet werden. Um kurzfristiger gute Übergangslösungen anbieten zu können, entwickeln wir Strategien für den Einsatz von Kupferpräparaten im Bio-Kartoffelbau mit geringer Dosierung. Dazu und um Kupferersatz- Präparate im Kartoffelbau optimal und wirkungsvoll einsetzen zu können, entwickeln wir speziell für Bio ein Krautfäule-Prognosesystem.

Summary translation

Englisch

EPrint Type:Project description
Keywords:Phytophthora infestans, Tilletia caries, Microdochium nivale, Fusarium graminearum, organic farming, CH-Projektkategorie-A1
Subjects: Crop husbandry > Crop health, quality, protection
Crop husbandry > Production systems > Cereals, pulses and oilseeds
Crop husbandry > Production systems > Root crops
Research affiliation: Switzerland > Agroscope > ART - Reckenholz location
Research funders: Switzerland > Agroscope
Related Links:http://www.reckenholz.ch/doc/en/index.html
Project ID:04.13.3.1
Start Date:8 November 2003
End Date:31 December 2007
Deposited By: Strasser, Fredi
ID Code:5144
Deposited On:21 Jul 2005
Last Modified:12 Apr 2010 07:31

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