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Auslaufnutzung von verschiedenen Legehybriden während der Aufzucht und als Legehenne

Zeltner, Esther and Hirt, Helen (2003) Auslaufnutzung von verschiedenen Legehybriden während der Aufzucht und als Legehenne. [Use of free ranges by hybrids.] In: Freyer, Bernhard (Ed.) Beiträge zur 7. Wissenschaftstagung zum ökologischen Landbau: Ökologischer Landbau der Zukunft. Wien, 24.-26. Februar 2003. Universität für Bodenkultur, Wien - Institut für Ökologischen Landbau, pp. 257-260.

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Summary

Problemstellung/Ziele: Bereits jetzt werden in der Schweiz etwa die Hälfte der Legehennen mit Grünauslauf gehalten. Meist ist jedoch nur ein kleiner Teil der Tiere draussen und diese befinden sich hauptsächlich im stallnahen Bereich (Hirt et al. 2000). Durch die ungleichmässige Landnutzung besteht ein erhöhter parasitärer Druck auf die Die genetische Herkunft der Tiere beeinflusst verschiedene Faktoren. Es konnte festgestellt werden, dass verschiedene Hybriden unterschiedliches Erkundungsverhalten haben (Klein et al. 2000). Craig, et al. (1983) fanden Hybridunterschiede in der Nervosität und im Furchtverhalten. Die ängstlichere Linie hatte auch grössere Gefiederschäden. Beim Federpicken konnten ebenfalls je nach Hybrid eine unterschiedliche Häufigkeit festgestellt werden (Blokhuis & Beuving 1993, Walser 1997, Kjaer 2000). Von daher ist es nicht verwunderlich, dass auch Unterschiede in der Auslaufnutzung gefunden worden sind (Kjaer & Isaksen 1998). Dies weist daraufhin, dass es möglich ist, auf Legehennen zu züchten, die besser an die extensiven Haltungssysteme angepasst sind und besser in ihnen zurechtkommen. Um zu sehen, ob die Unterschiede stabil sind, wurde das Auslaufverhalten von drei verschiedenen Legehennenthybriden sowohl in der Aufzucht, als auch auf dem Legehennenbetrieb untersucht.
Hypothesen: 1. Drei für herkömmliche Haltungsformen gezüchtete Hybriden haben in der Aufzucht und als Legehennen eine unterschiedliche Auslaufnutzung. 2. Bei den verschiedenen Hybriden kommt Schreckverhalten und Federpicken unterschiedlich häufig vor. Überdies stellt sich die Frage, wie die drei Hybriden mit dem parasitären Druck zurechtkommen
Fazit: Wir konnten keinen direkten Zusammenhang zwischen Verhalten in der Aufzucht- und der Legehennenphase finden. Jeder der verwendeten Hybriden unserer Untersuchung, kam mit verschiedenen Aspekten besser mit der Freilandhaltung zurecht als die anderen und dies manchmal besser in der Aufzucht und manchmal besser auf dem Legehennenbetrieb. Tierhaltung und Zucht
Dies lässt darauf schliessen, dass es Hybriden gibt, die in Bezug auf Freilandhaltung positive Merkmale haben, dass aber ein neuer Hybrid gefunden werden sollte, der möglichst viele dieser positiven Merkmale in sich vereinigt.


EPrint Type:Book chapter
Keywords:Tierhaltung Tierzucht, Biogeflügelhaltung, Grünauslauf, Legehennen, Legehybriden
Subjects: Animal husbandry > Health and welfare
Animal husbandry > Production systems > Poultry
Animal husbandry > Breeding and genetics
Research affiliation: Switzerland > FiBL - Research Institute of Organic Agriculture Switzerland > Animal Husbandry and Breeding
Related Links:http://www.fibl.org/forschung/tierhaltung/index.php
Deposited By: Hirt, Helen
ID Code:2738
Deposited On:03 Jun 2004
Last Modified:12 Apr 2010 07:29
Document Language:German - Deutsch
Status:Published
Refereed:Not peer-reviewed
Additional Publishing Information:Der Tagungsband der 7. Wissenschaftstagung (Freyer, Bernhard, Ed. (2003) Beiträge zur 7. Wissenschaftstagung zum ökologischen Landbau: Ökologischer Landbau der Zukunft. Universität für Bodenkultur Wien - Institut für Ökologischen Landbau.) kann unter folgender Adresse bezogen werden:
Frau Sandra Donner, Institut für Ökologischen Landbau, Universität für Bodenkultur Wien, Gregor Mendel Straße 33, A-1180 Wien, Fax: +43(0)1 47654-3792, sandra.donner@boku.ac.at

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