From: Subject: =?Windows-1252?Q?Getreidez=FCchtungsforschung_Darzau_-_Gerste_-_Flugbrand?= Date: Tue, 20 Apr 2004 09:32:16 +0100 MIME-Version: 1.0 Content-Type: multipart/related; boundary="----=_NextPart_000_001C_01C426BA.5E85B510"; type="text/html" X-MimeOLE: Produced By Microsoft MimeOLE V6.00.2800.1409 This is a multi-part message in MIME format. ------=_NextPart_000_001C_01C426BA.5E85B510 Content-Type: text/html; charset="Windows-1252" Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Content-Location: http://www.darzau.de/de/projekte/gerste_flugbrand.htm Getreidez=FCchtungsforschung Darzau - Gerste - = Flugbrand
  =20 =
      English Version=20

Zur=20 Flugbrandkrankheit der Gerste

Die = Flugbrandkrankheit=20 der Gerste (Ustilago nuda; s. Abb) ist eine = samenb=FCrtige=20 Pilzkrankheit, bei der die =C4hren zu einem Brandsporenlager = umgebildet werden. Unter =F6kologischen = Saatgutvermehrungsbedingungen=20 muss diese Krankheit besonders ber=FCcksichtigt werden, da = bereits=20 mehr als 3 flugbrandkranke Pflanzen auf 150m=B2 zu einer Aberkennung des Bestandes = f=FCr die=20 Saatguterzeugung f=FChren.

Unterscheidung der verschiedenen Brandarten = der=20 Gerste=20

Der = Flugbrand=20 (Ustilago nuda =3D  loose smut = [Abb.links]) und der=20 Schwarzbrand (Ustilago nigra =3D = false=20 loose smut) weisen die gleichen Krankheitssymptome = auf:=20 fr=FChzeitiges Aufreissen der Brandsporenlager und = verst=E4uben=20 der Sporen. Beim Hartbrand (Ustilago=20 hordei =3D covered smut) dagegen bleiben die=20 Brandsporenlager bis zur Kornreife von einem = H=E4utchen=20 umschlossen. Im Keimungstest gleichen sich allerdings=20 Schwarzbrand  und = Hartbrand,=20 da bei diesen beiden das Promycel Sporidien bildet. = Diese=20 beiden rufen Kornkeimlingsinfektionen hervor.=20 Flugbrand bildet dagegen ein Dauermycel = im=20 Embryo.

 

Symptome = und=20 Krankheitsverlauf

Die = Infektion geht von=20 Sporenlagern aus, die sich auf einer kranken Pflanze = anstelle der=20 Samen gebildet haben. =DCber die Luft gelangen die = Flugbrandsporen auf=20 Narben und Fruchtknoten einer gesunden Gersten.

Die = optimalen=20 Keimtemperaturen f=FCr die Flugbrandsporen auf Narben und = Fruchtknoten=20 in einer gesunden Bl=FCte liegen bei 18-20=B0C und einer = relativen=20 Luftfeuchte von 96-98% 1. In Regionen mit = geringer=20 Luftfeuchtigkeit wird Flugbrand deshalb auch selten gefunden = 2. Wenn die Gerstenbl=FCte bereits best=E4ubt = wurde, die=20 Samenanlagen sich zum Samen umbilden und insbesondere die=20 Samenschale ausgebildet ist, k=F6nnen die Pilzhyphen sie = nicht mehr=20 durchdringen. Sind die Pilzhyphen aber schon eingedrungen, = wachsen=20 sie  in den Embryo und bilden dort dickwandige=20 Dauerhyphen3. Daneben ist es auch m=F6glich, dass = Sporen=20 auf dem Bl=FCtengrund direkt durch die Epidermis des =20 Fruchtknotens hindurch wachsen, wodurch eine starke = Sch=E4digung des=20 Embryos stattfindet.

Keimt das = infizierte=20 Korn, so w=E4chst das Pilzmycel im Pericarp haupts=E4chlich=20 intrazellul=E4r, im Endosperm interzellul=E4r, dringt auch = in die=20 Aleuronschicht und besiedelt zuletzt das Scutellum. Von dort = w=E4chst=20 das Mycel interzellul=E4r unmittelbar hinter dem = Vegetationspunkt her,=20 in die Halme, die Bl=E4tter und die =C4hrenanlage, und wird = mit der=20 Internodienstreckung aufw=E4rts getragen 4. = Normalerweise=20 geht der Pilz erst in der Bl=FChreife der Wirtspflanze in = den=20 =C4hrenanlagen zur Sporenbildung =FCber.

Umgebungsbedingungen

Wenn  die Gerste bei = feucht-warmer=20 Atmosph=E4re und trockenem Boden noch vor dem = =C4hrenschieben=20 geschlossen abbl=FCht so wird die Infektion = unm=F6glich=20 gemacht3. K=FChles Wetter dagegen = verl=E4ngert die=20 Bl=FCtezeit und erh=F6ht insofern die = Infektionsm=F6glichkeit.=20 Bedingungen, welche die Infektion mit Flugbrand = w=E4hrend der=20 Bl=FCte beg=FCnstigen, sind Temperaturen von 18-25=B0C = und 80-100%=20 Luftfeuchte. Bei Temperaturen unter 12=B0C finden = nahezu keine=20 Infektionen mehr statt 5. Niedrige = Temperaturen bei=20 der Keimung verhindern den Befall, da nur bei = gen=FCgend hohen=20 Temperaturen der Pilz schnell genug in den Embryo = vordringen=20 kann6. Keimt das Getreidekorn bei nahe = 0=B0C dann=20 w=E4chst das Pilzmycel nicht mit. Findet die Keimung = der Gerste=20 bei h=F6heren Temperaturen statt, so dass das = Pilzmycel sofort=20 zum Vegetationspunkt gelangen kann, so k=F6nnen darauf = folgende=20 tiefe Temperaturen den Befall nicht mehr=20 vermindern3

Lebensdauer von=20 Flugbrandsporen=20

Bei Zimmertemperatur sinkt die = Keimf=E4higkeit schon nach=20 wenigen Monaten stark ab und erlischt nach einem Jahr. = Bei=20 Temperaturen von 0-2=B0C behalten die Sporen bis zu 9 = Monate 50%=20 Keimf=E4higkeit 2. W=E4hrend die = Brandsporen bei=20 optimaler Lagerung noch 10 Jahre lang eine gute = Keimrate=20 aufweisen, ist die Lebensf=E4higkeit des Mycels im = Saatgut=20 zeitlich eng begrenzt. Nach einer Lagerdauer von = =FCber 2 Jahren=20 sinkt die Befallsrate der aus dem infizierten Saatgut=20 hervorgehenden Pflanzen=20 14.

Hohe Temperaturen um 23=B0C beg=FCnstigen die=20 Brand=E4hrenentwicklung 3. Deshalb f=F6rdert = sp=E4te=20 Aussaatzeit im Fr=FChjahr, sofern sie mit h=F6heren = Temperaturen=20 verbunden ist, auch den Flugbrandbefall. Flugbrand tritt = dann=20 st=E4rker in Sommer- als in Wintergetreide auf. Verschiedene = Bodenarten und Stickstoffd=FCngung haben kaum einen = Einflu=DF auf den=20 Flugbrandbefall 7.

Beim Flugbrand handelt es sich also um eine = w=E4rme- und=20 feuchtigkeitsbezogene Gerstenkrankheit.

F=FCr eine fortgesetzte Saatguterzeugung unter = =F6kologischen=20 Anbaubedingungen, bei der keine chemisch-synthetischen=20 Saatgutbehandlungsmittel eingesetzt werden, ist eine = m=F6glichst=20 geringe Anf=E4lligkeit anzustreben. Feucht-warme Witterung = w=E4hrend der=20 Keimung und der Bl=FCte erh=F6ht die Anf=E4lligkeit der = Gerste. Dem kann=20 vom Landwirt durch geschickte Wahl des Saatzeitpunktes mit = f=FCr den=20 Flugbrand zu k=FChlen Temperaturen entgegen gewirkt werden. = Leider=20 kann man sich nicht immer auf eine entsprechend g=FCnstige = Witterung=20 verlassen. Um auch in diesen F=E4llen, den Befall = m=F6glichst gering zu=20 halten, sind Sorten erforderlich, die dem Pilzwachstum unter = nat=FCrlichen Verh=E4ltnissen keinen Angriffspunkt = bieten.

Resistenztypen

Bez=FCglich des Befalls mit = Flugbrand sind=20 bisher folgende verschiedene 'Resistenztypen'=20 bekannt.

  1. "Cleistogamic"-Typ: = Die=20 scheinbare Resistenz (oder auch =20 Pseudo-Resistenz8) geht mit einem = geschlossenen=20 Abbl=FChen (Cleistogamie) einher, wodurch die Sporen = nicht an=20 den sich bildenden Samen gelangen k=F6nnen. Bei = cleistogamen=20 Variet=E4ten sind die Schwellk=F6rperchen = (Lodiculae) ganz=20 h=E4utig und dadurch funktionslos 9. = Daneben kann=20 bei feucht-warmer Witterung und trockenem Boden die = Bl=FCte=20 bereits in der Blattscheide des Fahnenblattes = stattfinden,=20 wodurch die Infektion ebenfalls unterbunden wird. = Die Sorte=20 'Nudinka' soll cleistogam sein 10. =

  2. "Coat-Border"-Typ: = Bei dieser=20 Resistenzform kann der Pilz nicht in den Samen = eindringen.=20 Das Vorkommen dieses Typs ist zwar wahrscheinlich, = bisher=20 konnten diese Resistenzen jedoch noch nicht = nachgewiesen=20 werden. 

  3. "Embryo-Border"-Typ: = Bei der=20 Embryoresistenz kann der Embryo nicht = befallen werden=20 (z.B. Un8-Resistenz). F=FCr die Embryoresistenz wird = die=20 Geschwindigkeit der Cuticula-Bildung auf den = Integumenten=20 als Ursache diskutiert 4. Nach = k=FCnstlicher=20 Infektion ist kein Embryobefall festzustellen.  = 'Villa'=20 soll z.B. eine Sorte mit Embryoresistenz sein=20 10.

  4. "Hypersense"-Typ: = Eine besondere=20 Resistenzform ist die = =DCberempfindlichkeitsreaktion,=20 die sich durch das Absterben embryonalen Gewebes = =E4u=DFert. Bei=20 starker Infektion erscheinen solche Sorten als=20 hochresistent, da die befallenen K=F6rner absterben. = Bei=20 schwacher Infektion sind sie allerdings = hochanf=E4llig und=20 k=F6nnen auch schon einmal Bl=E4tter mit = Flugbrandsporenlagern=20 aufweisen. Diese =DCberempfindlichkeitsreaktion soll = bei=20 japanischen Herk=FCnften h=E4ufiger sein und bei = diesen zum=20 Absterben der Pflanzen im jungen Entwicklungsstadium = oder zu=20 K=FCmmerwuchs f=FChren 11.

  5. "Escape"-Typ: Bei der = Ausbreitungsresistenz bzw. dem Entwachsen = wird zwar=20 der Embryo befallen, der Vegetationspunkt aber nicht = erreicht (z.B. Un3/6-Resistenz). Bei Sorten mit=20 Ausbreitungsresistenz wird eine Hemmung der = Mycelausbreitung=20 vom Scutellum in den Vegetationspunkt schon = w=E4hrend der=20 Keimlingsentwicklung beobachtet. Dieser Resistenztyp = kann=20 durch Nachweis des Erregers im Embryogewebe = klassifiziert=20 werden. Es handelt sich bei der = Ausbreitungsresistenz also=20 um eine Embryoanf=E4lligkeit mit Altersresistenz=20 12. Diese Resistenz ist vielfach = nachgewiesen=20 worden in der Sorte 'Jet' und auch in den = Sorten =20 'Conquest', 'Francette', 'Emir', 'Irania', 'Luna',=20 'Mirena(Emir)', 'Ramona(Emir)',=20 'Tintern(Emir)', 'Uta', 'Excelle' wurde diese = Resistenzform nachgewiesen 13.=20

Das aktuelle Projekt zum Flugbrand der=20 Sommergerste:

Im Rahmen eines vom BMVEL gef=F6rderten=20 Forschungsprojektes werden von 2002 bis 2004 die = Sommergersten=20 der Beschreibenden Sortenliste des Bundessortenamtes unter = k=FCnstlichen und=20 nat=FCrlichen Infektionsbedingungen einem Befall ausgesetzt. = In der=20 Vegetationsperiode 2003 konnte die Anf=E4lligkeit der Muster = zum=20 ersten Mal beurteilt werden. 

Die nachfolgende Tabelle zeigt das erste = Zwischenergebnis mit=20 den mittleren Befallsgraden in % nach nat=FCrlicher = Infektion mit=20 der Flugbrandherkunft DE-29490 bei erh=F6htem Sporendruck = aus den=20 Erhebungen an den beiden Standorten Darzau und=20 Dottenfelderhof.

Sorte % U.=20 nuda
Adonis 1,74
Alexis 5,97
Annabell 5,79
Apex 2,96
Aspen 6,08
Auriga 0,21
Baccara 2,56
Barke 5,27
Baronesse 3,79
Birte 2,60
Braemar 1,75
Brenda 2,43
Cellar 1,47
Sorte % U.=20 nuda
Chantal 5,19
Chariot 3,20
Danuta 14,66
Derkado 3,75
Eunova 1,14
Extract 6,39
Hanka 1,77
Havanna 0,82
Hendrix 0,76
Henni 4,76
Jacinta 0,70
Krona 4,71
Madeira 6,17
Sorte % U.=20 nuda
Madonna 2,87
Madras 0,31
Maresi 7,73
Marnie 1,72
Meltan 2,17
Neruda 3,16
Orthega 1,55
Otis 1,77
Pasadena 1,34
Peggy 3,27
Pewter 1,23
Prestige 1,90
Prolog 2,13
Sorte % U.=20 nuda
Ria 2,75
Ricarda 3,81
Roxana 5,26
Sally 3,05
Saloon 5,49
Scarlett 2,57
Sigrid 0,11
Steffi 0,02
Taiga 3,53
Thuringia 0,47
Tunika 3,32
Viskosa 8,31
Zenobia 0,59

Die Sorte Steffi zeigte nur eine einzige mit = Flugbrand=20 befallene Pflanze =FCber alle Wiederholungen hinweg. Als = einzige=20 Handelssorte war nach direkter Inokulation in die Bl=FCte = keine=20 flugbrandbefallene Pflanze bei dieser Sorte aufzufinden. Die = Sorte=20 Steffi wird nun noch gegen=FCber 10 anderen = Flugbrandherk=FCnften=20 getestet. Bei der Sorte Sigrid mit dem n=E4chst geringsten = Befall war=20 ein eindeutiger Befall nach k=FCnstlicher Infektion zu = verzeichnen.=20 Bei dieser sehr kurzen Sorte, die bereits in der = Blattscheide f=FCr=20 Flugbrandsporen nahezu unerreichbar abbl=FCht, kann von = Cleistogamie=20 (geschlossenes Abbl=FChen) gesprochen werden. Alle anderen = Sorten=20 waren mehr oder weniger anf=E4llig und werden zur = Beurteilung der=20 Methode der nat=FCrlichen Infektion und damit verbundenen=20 Anf=E4lligkeitsunterschieden ein weiteres Mal gepr=FCft. = Dass sich nur=20 eine einzige flugbrandresistente Handelssorte gefunden hat,=20 verdeutlicht die Notwendigkeit, f=FCr die Vermehrung unter=20 =F6kologischen Anbaubedingungen von der Z=FCchtung bis zum=20 Konsumgetreide zus=E4tzlich weitere genetische Ressourcen in = der=20 Entwicklung neuer Sommergersten zu = ber=FCcksichtigen.

Parallel zu den Sortenevaluierungen wurden 14=20 Flugbrandherk=FCnfte (Kennzeichung mit Landeskennung und = Postleitzahl=20 in der linken Tabellenspalte) k=FCnstlich in die Bl=FCte von = 12=20 Genbankmustern und Sorten inokuliert (siehe erste = Tabellenzeile).=20 Die nachfolgende Tabelle zeigt das erste Zwischenergebnis=20 hinsichtlich der "Anzahl befallener Pflanzen zur Anzahl=20 aufgelaufener Pflanzen (Anzahl / Anzahl)" aus = inokulierten=20 Karyopsen insgesamt.  

Check:=20 Nackta Un11
=C4thio
pien
Un1
Trebi
Un2
MoB 
475
Un12
Ukrai
ne
Un13
Mon-
golei
Un3
She-
wa
Un3/6
Jet
Un6
Kit-
chen
Un8
Free
dom
Un15
Mik1
Un15
Ro-
land
CH-08048 28/44 13/33 2/11 2/18 17/49 1/20   0/10 0/7 0/7 0/37 0/40
DE-29490 23/33 13/34 2/6 4/18 9/45 1/40 0/2 0/3 0/12 0/9 0/22 0/36
DE-39398 19/28 2/11 0/2 3/6 9/18 1/4 0/2 0/14   0/2 0/19 1/39
DE-90174 36/36 9/14 9/17 4/18 17/47 0/11 0/1 0/17   0/18 0/29 0/20
AT-01220 25/27 7/23 1/3 2/7 9/32 0/19 0/2 0/5 0/6 0/3 0/19 0/10
PL-00950 26/27 1/8 2/3 3/5 5/30 0/6   0/5 0/10 0/3 0/36 0/30
DK-04200 21/21 4/11   1/13 10/38 0/4 0/2 0/5 0/7 0/10 0/12 0/10
DE-55239 14/19 4/7 0/6 0/17 9/26 0/4   0/14 0/4 0/2 0/20 0/25
DE-61118 28/34 5/16 0/3 4/19 0/44 0/7 0/5 0/6 0/8 0/4 0/18 0/37
DE-64287 27/37 1/20   2/18 0/28 0/3 0/2 0/12 0/5 0/10 0/37 0/21
DE-30453 25/25 6/19 0/7 1/20 0/34 0/15   0/3 0/1 0/15 0/29 0/7
CZ-76701 22/26 13/17 2/2 2/27 0/35 2/11 0/1 0/15 0/4 0/10 0/21 0/19
FR-63039 20/25   2/2 2/6       0/17 0/2 0/4 0/8 0/4

Folgende "Resistenztypen" - 'Muster'=20 erscheinen nach den bisher vorliegenden Zwischenergebnissen = f=FCr eine=20 Flugbrandresistenzz=FCchtung in Deutschland pr=E4destiniert = zu=20 sein: "Un3/6"-'Jet', = "Un 8"-'Freedom' und = "Un15"-'Mik1'.=20 Da aufgrund extremer Auswuchsbedingungen in der Ernte 2002 = teilweise=20 nur sehr wenige Pflanzen aus der k=FCnstlichen Infektion = aufgelaufen=20 sind, werden alle bisher befallsfrei gebliebenen = Kombinationen=20 nachgepr=FCft. 

Weitere Erwartungen an das Projekt=20 Sommergerstenflugbrand

Mit Abschluss des Vorhabens im Winter 2004/05 = werden sich=20 gegen=FCber 11 verschiedenen Flugbrandherk=FCnften = befallsfrei=20 gebliebenen Sommergersten benennen lassen, mit denen eine = Z=FCchtung=20 auf Flugbrandresistenz im Hinblick auf den =F6kologischen = Landbau=20 begonnen werden kann. Da die Eignung verschiedener = Resistenztypen=20 erwartet werden kann, ist vorl=E4ufig kein weiterer = Evaluierungsbedarf=20 an genetischen Ressourcen erforderlich. Weil es sich aber um = nicht=20 an die heutigen regionalen Anbaubedingungen angepasste = Gersten=20 handelt, wird eine Vorz=FCchtung (Prebreeding) erforderlich = werden, um=20 die Resistenztypen zun=E4chst auf ein entsprechendes = Anbauniveau=20 anzuheben. 

Ergebnisse aus Evaluierungen von=20 Wintergersten

Im Rahmen des Bundesprogramm =D6kologischer = Landbau wurde=20 von Dr.=20 Hartmut Spie=DF (IBDF) am Dottenfelderhof und in Darzau = bereits der=20 gr=F6=DFte Teil der in Deutschland zugelassenen = Handelssorten unter=20 nat=FCrlichen und k=FCnstlichen Infektionsbedingungen mit = dem Inokulum=20 DE-61118 gepr=FCft. Nachfolgende Tabelle gibt einen = =DCberblick =FCber den=20 Status der Anf=E4lligkeit in drei Gruppen.

Alissa
Allegra
Angela
Angora
Arkona
Artist
Astrid
Aviron
Babylone
Barcelona
Biggi=20 (A)
Bombay
Bonita=20 (A)
Camera
Candesse
Carola
Carrero=20 (?)
Catania
Cita
Clara
Cleopatra
Cornelia
Cosima
Duet
Edda
Elfe
Fee
Franziska
Gerval
Gilberta
Goldmine
Grete
Gudrun (A)
Hanna
Hiberna
Holli (A)
Horma
Ibiza (A)
Igri
Intro
Isolde
Jasmin
Jolante
Julia