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2187: Proteinfraktionierung zur Differenzierung von Winterweizen aus konventionellem und biologisch-dynamischem Anbau [Fractionation of protein in order to distinguish biodynamic from conventional wheat]

Hagel, I. and Schnug, E. (1999) Proteinfraktionierung zur Differenzierung von Winterweizen aus konventionellem und biologisch-dynamischem Anbau [Fractionation of protein in order to distinguish biodynamic from conventional wheat]. Paper presented at 5. Wissenschaftstagung zum Ökologischen Landbau, Berlin, 23.02.1999 - 25.02.1999; Published in Hoffmann, Heide and Müller, Susann, Eds. Vom Rand zur Mitte: Beiträge zur 5. Wissenschaftstagung zum Ökologischen Landbau, page pp. 530-533. Verlag Dr. Köster, Berlin.

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Summary

Winterweizenproben aus der konventionellen (je 10 Proben der Sorten Rektor und Bussard) und biologisch-dynamischen Praxis (23 Proben Rektor, 8 Proben Bussard) des Erntejahres 1996 wurden mittels Proteinfraktionierung untersucht.
► Die mittlere Tausendkornmasse der konventionellen Proben der Sorte Rektor lag mit 44,0g signifikant höher als die der biologisch-dynamischen Proben mit 42,0g. Die Proben der Sorte Bussard unterschieden sich mit Mittelwerten von 44,7g (Konv.) und 42,9 g (Biol.-Dyn.) nicht.
► Der mittlere N-Gehalt der biologisch-dynamischen Proben betrug 1,72%, der der konventionellen Proben 2,35%.
► Die beiden Sorten Rektor und Bussard aus biologisch-dynamischem Anbau unterschieden sich hinsichtlich des Albumins und Globulins kaum.
► Allerdings war die Anbauart von großem Einfluss auf den Gehalt an salzlöslichem Protein: Die Sorten Rektor und Bussard aus konventionellem Anbau lagen um 5,7 und 6,8 Prozentpunkte (absolut) hochsignifikant über dem Regressionsdurchschnitt der jeweiligen Sorten aus biologisch-dynamischem Anbau.
Damit werden Ergebnisse bestätigt, die (im Vergleich zur Mineraldüngung) die reduzierende Wirkung einer organischen Düngung bzw. der biologisch-dynamischen Präparate auf diese ernährungsphysiologisch wertvolle Proteinfraktion beschreiben. Grund für dieses Phänomen könnte die Anpassung der modernen Hochzuchtsorten an einen (im organischen Landbau nicht gegebenen) hohen Stickstoff-Input sein. Durch eine entsprechende Sortenwahl für diesen Bereich könnte und sollte dieser die Qualität (Lysin, anticancerogene sekundäre Pflanzenstoffe) mindernde Effekt kompensiert werden.

Document Language:Deutsch - German
Keywords:Weizenqualität, Proteinqualität, Weizen, Winterweizen, Protein, Eiweißqualität, Sorten, Weizensorten
Subject Areas: Food systems > Food security, food quality and human health
Crop husbandry > Production systems > Cereals, pulses and oilseeds
Research affiliation: Germany > Institute for Biodynamic Research (IBDF) > Food Quality
Orgprints ID Number:2187
Contact:Hagel, Ingo
Deposited On:16 January 2004
EPrint Type:Conference paper
Published?:Published
Peer Review Status:Not peer-reviewed
Additional Publishing Information:Der Tagungsband der 5. Wissenschaftstagung kann unter folgender Adresse bezogen werden:
Verlag Dr. Köster, Eylauer Str. 3, 10965 Berlin, Tel. 030-76403224, Fax 030-76403227, verlag-koester@t-online.de
Related Links:http://orgprints.org/00002122/, http://www.soel.de/projekte/wissenschaftstagung.html, http://www.soel.de/english/wissenschaftstagung_e.html

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