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2156: Phosphorige Säure und Salicylsäure – eine Alternative zu der Anwendung von Kupfer im ökologischen Weinbau? [Salicylic and Phosphorous acid – possible alternative to copper? ]

Kast, Walter K. Phosphorige Säure und Salicylsäure – eine Alternative zu der Anwendung von Kupfer im ökologischen Weinbau? [Salicylic and Phosphorous acid – possible alternative to copper? ]. Online at <http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/-s/193kh5y1ybz36qe0c1no159d7gv1jo1mdq/menu/1043228_l1/index1113987581973.html>. Abgerufen am 22.12.2003.

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Summary

Sowohl bei Salicylsäure als Naturstoff als auch bei Phosphoriger Säure als anorganischer Substanz mit relativ günstigem Umweltverhalten und geringer Toxizität wäre ein Antrag auf Aufnahme in den Anhang 2 der EU-Verordnung 2092/91 nicht aussichtslos. Phosphorige Säure hat den Vorteil, dass der Abbau relativ klar und eindeutig ist (zu Phosphat, einem Pflanzennährstoff).
In der Praxis dürfte die Anwendung von Salicylsaeure alleine aufgrund des geringen Effekts uninteressant sein. In Frage kommt allenfalls ein Zusatz zu anderen Stoffen während der Hauptwachstumsphase. Phosphorige Säure oder Ökofluid-P waere dagegen sehr interessant für einen gezielten Einsatz insbesondere in der Hauptwachstumsphase. Phosphorige Säure hat bei jungem, wachsendem Gewebe einen relativ starken, kurativen Effekt und kann deshalb auch gezielt kurz nach Infektionen zur Anwendung kommen. Der Neuzuwachs ist nach der Anwendung durch den systemischen Effekt gut geschützt. Eine Anwendung der Phosphorigen Säure nach Beendigung der Hauptwachstumsphase ist nicht mehr empfehlenswert, da in diesem Zeitraum die Wirkung ungenügend ist. In dieser Phase ist die Anwendung z. B. von Mykosin wirksamer. Eine Beschraenkung der Anwendung auf spätestens Mitte Juli würde die Rückstandswerte außerdem deutlich senken.

Additional Summary

Salicylic acid (S) and phosphorous acid (P) were tested in field experiments in order to minimize the use of copper in organic viticulture. Both substances reduced infestation with downy mildew mainly in the prebloom and bloom period. S (applied 0,2 %) had a small effect (maximum 50 % disease reduction). However, P (applied 0,1 %) showed a very good protective effect and could even be used for curative treatments. The amount of S-residues found on grapes and in wine was comparable to that found on other fruits with a naturally high content (< 1 mg/kg). Residues of P were found to be higher (˜ 30 mg/kg).

Document Language:Deutsch - German
Keywords:Weinbau, Kupfer, Salicylsäure, Phosphorige Säure
Subject Areas: Crop husbandry > Crop health, quality, protection
Crop husbandry > Production systems > Fruit and berries > Viticulture
Research affiliation: Germany > Federal States > Baden-Württemberg
Orgprints ID Number:2156
Contact:Kast, Dr. Walter Klaus
Deposited On:22 January 2004
EPrint Type:Web product
Published?:Published
Online at:http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/-s/193kh5y1ybz36qe0c1no159d7gv1jo1mdq/menu/1043228_l1/index1113987581973.html
Peer Review Status:Not peer-reviewed
Additional Publishing Information:Abgerufen am 22.12.2003.
Related Links:http://www.landwirtschaft-mlr.baden-wuerttemberg.de/la/lvwo/Veroeff/Alternativetocopper.htm

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