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Was bringen organische stickstoffhaltige Zukaufdünger zur Ertrags- und Qualitätsverbesserung im ökologischen Weizenanbau? Zusammenfassung der Ergebnisse von 2000 - 2002

Mücke, Markus (2002) Was bringen organische stickstoffhaltige Zukaufdünger zur Ertrags- und Qualitätsverbesserung im ökologischen Weizenanbau? Zusammenfassung der Ergebnisse von 2000 - 2002. [How useful are organic nitrogen-containing fertilisers for improving yields and quality in organic wheat production? Summary of the results from 2000 to 2002.] In: Versuchsbericht 2002: Ergebnisse der Versuche im ökologischen Landbau. Landwirtschaftskammer Hannover, Referat Ökologischer Landbau.

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326Kb

Summary

Im ökologischen Landbau ist die Nährstoffversorgung der Feldkulturen besonders in viehlosen Betrieben oft problematisch und es ist schwierig, die Bestände mit einer Intensität zu führen, die dem Standort und dem Verlauf der Witterung angepasst ist. Häufig ist der fehlende Stickstoff im April/Mai im Weizenanbau der begrenzende Wachstumsfaktor.
Ziel war es in diesen Versuchen, Ertrags- und Qualitätseffekte sowie die Wirtschaftlichkeit einer gezielten Düngung mit zugekauften, zulässigen organischen N-Düngern zu untersuchen.
In Bezug auf die Versuchsergebnisse bleibt festzuhalten, dass mit dem Einsatz von organischen Zukaufdüngern keine verlässliche Möglichkeit besteht die Wirtschaftlichkeit im ökologischen Weizenanbau zu verbessern. Obwohl teilweise die Qualitätsparameter und Erträge verbessert werden konnten, reichte dass in den meisten Fällen nicht aus, um Dünger- und Ausbringungskosten abzudecken. Wirtschaftliche Vorteile sind am ehesten auf sandigeren, noch weizenfähigen Standorten mit dem Einsatz der vergleichsweise günstigen Haarmehlpellets zu erwarten.
Bei allen Düngemaßnahmen mit N-haltigen Düngern im ökologischen Landbau ist zu beachten, dass mit einer Düngung nicht nur die Kulturpflanze gefördert wird, auch die Beikräuter und Gräser reagieren auf die Düngung. In kritischen Lagen kann dies das Samenpotential eines Schlages so stark werden lassen, dass langfristige Probleme mit der Beikrautregulierung entstehen. Die Düngemaßnahmen müssen sich daher in das allgemeine Pflanzenbau-Management einpassen (Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Sortenwahl, mechanische Beikrautregulierung).
Ein viel größeres Augenmerk sollte auch auf die Grundnährstoffversorgung der Böden gelegt
werden. Bei der schwachen Kaliversorgung der Versuchsstandorte hat vermutlich der Kalium-
Anteil in den eingesetzten Düngern gemäß Minimumgesetz entscheidend zur Pflanzenernährung
beigetragen und damit auch höhere N-Aufnahmen ermöglicht.


EPrint Type:Report chapter
Keywords:Düngung, Dünger, Stickstoff, Stickstoffdünger, Stickstoffdüngemittel, N-Dünger, Handelsdünger, Betriebsmittel, Ertrag, Qualität, Weizen, Wirtschaftlichkeit
Subjects: Crop husbandry > Composting and manuring
Crop husbandry > Production systems > Cereals, pulses and oilseeds
Research affiliation: Germany > Federal States > Lower Saxonia > LK Hannover
Deposited By: Mücke, Markus
ID Code:2033
Deposited On:10 Dec 2003
Last Modified:12 Apr 2010 07:28
Document Language:German - Deutsch
Status:Published
Refereed:Not peer-reviewed

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