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Unternehmensworkshop Regionaler Biomarkt: Faire Preise für die Bauern - Wofür zahlen Verbraucher mehr?

{Project} "Faire Preise": Unternehmensworkshop Regionaler Biomarkt: Faire Preise für die Bauern - Wofür zahlen Verbraucher mehr? Runs 2007 - 2007. Project Leader(s): Artzt-Steinbrink, Karin, Upländer Bauernmolkerei.

Full text not available from this repository.

Online at: http://www.bundesprogramm.de/fkz=06OE265

Summary

Die Upländer Bauernmolkerei hat vor 2 Jahren mit großem Erfolg ihre Erzeuger-fair Milch auf den Markt gerbacht. Ziel ist es, den Bauern faire und kostendeckende Erzeugerpreise zu zahlen. Den Kunden wird vermittelt, dass sie damit einen Beitrag zum Schutz ihrer Kulturlandschaft leisten und die heimische Wirtschaft fördern. Zudem wird Ihnen einen nachvollziehbare Herkunft garantiert.
Inzwischen sind faire Preise in aller Munde. Einige Unternehmen haben ebenfalls mit einem Erzeuger-fair-Produkt nachgezogen. Hier stellt sich die Frage, wie das Produkt dauerhaft auf dem Markt etabliert werden kann. Weitere Unternehmen überlegen, ob und wie sie ein Erzeugerfair-Produkt auf den Markt bringen können.
Auf dem Biomarkt gibt es zur Zeit eine rasante Entwicklung, die u.a. durch Rohstoff-/Warenknappheit und ein verstärktes Engagement von Lebensmittelketten und Discountern auf dem Biomarkt gekennzeichnet ist. Damit verbunden ist auch eine Differenzierung der Bioprodukte. Dieser Entwicklung soll in dem Workshop Rechnung getragen werden.
Um das Fair-Preis-Konzept weiter zu verbreiten und um gegen die „Billig-Bio-Angebote“ bestehen zu können, wird es verstärkt nötig sein, den Verbrauchern faire Preise zu vermitteln. Mit einer Verknüpfung von „fairen Preisen für die Bauern“ und „Qualität“ kann der „Mehrwert“ für die Verbraucher deutlicher hervorgehoben werden: Reichen hierfür die gesetzlichen Regelungen und Richtlinien der Bioanbauverbande aus oder muss „Qualität“ weiter gefasst werden (z.B. Regionalität oder soziale Standards)?
Wenn Verarbeiter und Handel bereit sind, faire Preise zu zahlen und faire Abnahmebedingen garantieren, steigt zum einen die Chance, sich ihren Bedarf an Rohstoffen/Waren zu sichern, um so den wachsenden Biomarkt beliefern zu können. Wenn die Produkte zudem bestimmte Qualitäts- und Regionalitätskriterien erfüllen, kann sich der Handel hiermit von der billigen Bio-Discounter-Ware abheben: Was erwartet der Handel von Erzeugung und Verarbeitung, wenn er bereit ist, faire Preise zu zahlen?
Angesichts der zur Zeit steigenden Lebensmittelpreise ist es wichtig, Kommunikationsstrategien und Marketingmaßnahmen zu entwickeln, wie den Verbrauchern faire Preise vermittelt werden können: Wie können neue Kunden für faire Preise gewonnen und auch längerfristig an diese Produkte gebunden werden?
Die als Vorbereitung für den Workshop durchgeführten Interviews haben ergeben, dass ins-besondere bei den Punkten „Faire Preise und Qualität“ und „Kommunikations- und Marketingstrategien“ ein großer Diskussionsbedarf besteht.

Summary translation

Establishing regional fair products on the bio market and transfering the experiences of fair-price-milk to other organic products / groups of products. - Workshop for entrepreneurs to clear open questions.
1. Objective: A further research project about fair prices for milk has shown, that there are marges for prices for fair regional organic products. This new project will bring together producers, manufacturers and merchandisers, which are planning to place a fair organic product on the market or have done it yet. During a workshop they shall discuss their experiences and problems and find out solutions. Another objective is to find out strategies to establish the product durable on the market and to place other products / groups of products on the market. At last open questions, which could not be answered at the workshop, shall be documented for further necessity of research.
2. Method: First step will be interviews with entrepreneurs about their ideas, the state of their projects and their problems and most urgent questions. These results and open questions will be the fundament for planning the details of the workshop and the single working groups.
Second step is the workshop (2 days) with about 30 experts.
As third step the members of the project will document und publish the results of the workshop.

EPrint Type:Project description
Keywords:faire Preise, fair price, Milch, milk, workshop, FKZ 06OE265, BÖL, BOEL
Subjects: Food systems > Food security, food quality and human health
Values, standards and certification > Consumer issues
Food systems > Produce chain management
Research affiliation: Germany > Federal Organic Farming Scheme - BOELN > Economics > Vermarktung
Germany > Other organizations
Research funders: Germany > Federal Organic Farming Scheme - BOELN
Germany > Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung - BLE
Related Links:http://www.biofairverein.de, http://www.bundesprogramm-oekolandbau.de, http://www.bundesprogramm.de/fkz=06OE265, http://orgprints.org/perl/search/advanced?addtitle%2Ftitle=&keywords=06OE265&projects=BOEL&_order=bypublication&_action_search=Suchen
Acronym:"Faire Preise"
Project ID:06OE265
Start Date:1 June 2007
End Date:31 December 2007
Deposited By: Schekahn, Dr. Anke
ID Code:11209
Deposited On:06 Jan 2008
Last Modified:20 Aug 2009 14:37

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